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Dienstag, 31. März 2015

"Niklas" tobt

"Niklas" tobt über Brandenburg. (© Erik Nagel)
Orkan "Niklas" ist unterwegs. Züge fallen aus, der Flugverkehr ist eingeschränkt, der Straßenverkehr wird behindert. Eben gerade ging hier im Ort zwei Mal die Sirene. Es herrscht so ein wenig Weltuntergangsstimmung, obwohl ich als halbes Nordlicht über so ein "büschen Wind" theoretisch nur müde lächeln sollte. Aber der Himmel sieht schon beeindruckend aus, und es pfeift bei mir ganz schön um die Ecken und Kanten. Bei einem Haus hier in der Straße verdünnisieren sich Teile der Dacheindeckung, und ein Blumentopf kullerte eben über den Rasen.

Meinen Kater stört das alles komischerweise überhaupt nicht; er quengelte eben an der Terrassentür und wollte raus. Bitte, kann er haben. Gestern hat ihn auch der Regen nicht davon abgehalten, draußen rumzustromern. Ich selbst nutze die Zeit für diesen Eintrag, nachdem ich etwas Hausarbeit und andere liegen gebliebene Sachen erledigt habe. Mehr geht nämlich nicht: Wie es aussieht, hat der Wind meine Satellitenschüssel verdreht, und abgesehen von "Kein Signal" ist nichts im Fernsehschirm zu sehen. So ganz ohne Kollateralschäden komme wohl auch ich nicht herum...

Dienstag, 21. Januar 2014

Jede Menge Eis

Der Winter kommt jedes Jahr überraschend, so auch in diesem. Na gut, zugegeben, in einer Hinsicht war es überraschend. Dass der Niederschlag gestern und heute fast den ganzen Tag in Form von Regen herunterkam, obwohl die Lufttemperaturen unter Null lagen, machte die Situation in gewisser Weise recht brisant. Ich sage nur: Blitzeis.

Dienstag, 23. Juli 2013

Unanständig schön

Das Wetter ist derzeit schon fast unanständig schön. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Urlaub so ein tolles Wetter hatte (ja, gut, damals in Ägypten... zählt das?). Tagtäglich Temperaturen um die dreißig Grad, strahlend blauer Himmel, permanent Sonnenschein - Herz, was willst du mehr?

Dienstag, 19. März 2013

Mir reicht's

Meteorologisch haben wir seit dem 1. März Frühling. Astronomisch beginnt er morgen, am 20. März (für die Klugscheißer: ganz genau um 12:02 Uhr). Eine große Baumarktkette wirbt seit Wochen mit dem Slogan "Frühjaaa!" und leichtbekleideten Damen und Herren, die durch bunte Blumenbeete geistern und mit Blüten wedeln. Im Supermarkt stapelt sich die Garten- und Terrassen-Deko.

Soweit die Theorie. Nun die Praxis:

Dienstag, 21. August 2012

Hitze-Frust und Sommer-Lust

Ich liebe den Sommer. Die Sonne scheint, es ist warm - einfach herrlich. Gestern war es aber dann doch zu viel. Das Problem bestand für mich vor allem im "Dress-Code". Soll heißen, wenn ich auf Arbeit oder beruflich unterwegs bin, kann ich nicht einfach Shorts und luftiges T-Shirt tragen. Nein, im Regelfall ist Anzug angesagt. Und wenn man's ganz förmlich nimmt - und das erwartet man von mir oft - dann muss es sogar ein langärmliges Hemd sein, von Krawatte ganz zu schweigen. Nun, gestern war ich wieder in Potsdam unterwegs, und aus diesem Grunde konnte ich mir ein paar Abweichungen vom Code leisten. Soll heißen, die Krawatte fiel weg und das Hemd hatte kurze Ärmel. Aber lange Hose, feste Schuhe und Jackett - das gehört einfach dazu.

Freitag, 6. Juli 2012

Aussätzig...?

Ich sehe echt lustig aus im Moment... Vor einer Woche habe ich mir in der sengenden Sonne einen schönen Sonnenbrand geholt, auf den Armen und dem Oberkörper. Nun, eigentlich habe ich den ganz gut überstanden, zwickte ein bisschen, aber brannte nicht und tat auch nicht weh. Und mittlerweile hat sich das krebsrot auch schon ein leicht samtiges Braun verwandelt.

Lustig ist folgendes: Nach einer Woche schält sich ganz langsam die oberste Hautschicht ab, aber pellt aber eben noch nicht. Und als ich eben im Garten rackte, bei geschätzten 140 Prozent Luftfeuchtigkeit und 79 Grad Celsius im Schatten, quoll mir der Schweiß gerade so aus den Poren - wurde aber von der alten Haut aufgehalten und sammelte sich darunter.

Und so entstanden zahllose kleine Bläschen, und ich sehe irgendwie aus, als ob ich Lepra oder die "Weiße Pest" hätte (grins).

Montag, 18. Juni 2012

Mal Regen und dann Sonnenschein...

Ein paar Minuten Regen- und Hagelsturm... (© Erik Nagel)

Das Wetter bescherte uns heute wieder Extreme. Den ganzen Tag herrschte drückende Hitze und Schwüle deutlich jenseits der 30 Grad Celsius. Das Schlimme daran: Es war wirklich die Luft, die so heiß war. Viel Sonne schien eigentlich nicht, trotzdem brach man bei jeder Bewegung in Schweiß aus. Und das Fenster öffnen brachte im Prinzip gar nix. Die Luft, die herein zog, erinnerte ein wenig an einen Umluft-Backofen.

Am Nachmittag dann zogen dunkle Wolken auf, es grollte... und dann brach ein sehr kurzer, aber heftiger Regen- und Hagelsturm aus, bei dem ich mich gleich an das Äquivalent aus dem September 2011 erinnerte (siehe hier).

Zum Glück waren die Hagelkörner dieses Mal nicht so groß wie damals, aber es hat gereicht. Die Regentonne war in ein zwei Minuten voll, Sturmböen peitschten die Bäume und Sträucher, nasse Schleier tobten über das Dach, was man am Bild oben einigermaßen erkennen kann.

Montag, 6. Februar 2012

Sibirische Kälte

Seit heute weiß ich, wie weit ein Diesel-Auto mit eingefrorenem oder besser gesagt eingedicktem Diesel kommt. Es sind ungefähr vier Meter. So weit kam jedenfalls am Vormittag ein Kollege von mir, dem genau das auf unserem Parkplatz passiert ist. War ihm recht peinlich, und ich gestehe, dass ich Schadenfreude empfand. Ich wollte es dann gut machen, aber er wartete lieber auf den Abschleppwagen, statt einen Kaffee von mir anzunehmen.

Aber es ist wirklich sehr kalt, auch wenn ich mich an kältere Winter erinnern kann (oder es zumindest glaube...). Wir hatten jetzt zwei Nächte knapp hintereinander, an dem die Temperatur bei 20 Grad Celsius minus oder tiefer lag, und auch tagsüber blieben die Temperaturen zweistellig unter Null. Ich musste schon die Kartoffeln, die bislang in der Werkstatt lagerten, herausholen, weil auch die langsam einfroren. Und wenn ich den Wagen nach längerer Standzeit starte, dreht der Anlasser schon verdächtig schlapp. Ich hoffe, die Batterie hält noch durch (zum Glück steht das Auto nachts in der Garage, sonst hätte ich wohl echte Probleme).

Montag, 23. Januar 2012

Es schneite heute wirklich

Heute fiel endlich mal Schnee. Ich meine so richtig, nicht nur Schneeregen oder so. Dicke echte Flocken, die sogar eine ganze Weile liegen blieben, ehe sich dann alles wieder in Wasser verwandelte. Es war winterlich, sogar ein wenig "weihnachtlich" (das war nicht von mir, das sagte ein Kollege). Schade, inzwischen ist alles wieder weg, aber vielleicht kommt ja wieder was runter.

Leider war es zu dunkel, als ich nach Hause kam, sodass ich nichts mehr fotografieren konnte. Aber glaubt mir: Es sah wundervoll aus.

Sonntag, 11. September 2011

Hagelsturm

Schon mal von den berühmten "taubeneigroßen Hagelkörnern" gelesen oder gehört? Ich habe sie eben gerade gesehen...

Das war der harmlose Teil vom Hagelsturm... (© Erik Nagel)
Auf einmal zog sich der Himmel zu, es donnerte und stürmte, und dann donnerten Hagelkörner gegen die Fenster. Es knallte und schepperte wie blöd. Ich rannte durch das Haus, machte die Rolläden zu (Scheiben zum Glück alle noch heile, aber an einem Fenster hat es das Fliegengitter völlig zerstört). Um meine Dachfenster machte ich mir Sorgen. Da gibt es keine Rollos, und die mussten das komplette Programm abfangen. Und zum Glück haben sie auch gehalten.

Sonntag, 4. September 2011

Mein Leben mit Krawatte

Ich liebe meinen Job, von daher stört es mich auch nicht so sehr, wenn ich auch mal am Samstag oder am Sonntag los muss, so wie heute. Was mich stört, ist folgendes: Wir hatten ja heute nun mehr als schönes Wetter, also passend zum zentralen Erntefest unseres Landkreises, zu dem ich mit musste. Temperaturen bis an die 30 Grad, strahlend blauer Himmel und ebenso strahlende Sonne, kaum ein Lüftchen - aber mein Job und meine Position verlangen es nun einmal, dass ich auch dann Anzug und Krawatte tragen musste. Das hatte heute zur Folge, dass ich mir in einer Privatsauna mit Kleiderordnung vorkam...

Ich bin nicht der Krawatten-Typ und renne am liebsten ohne rum. Als Pressesprecher muss ich aber oft - eigentlich jeden Tag - eine tragen, in der Regel mit einem Anzug zusammen. Der Anzug stört mich kaum, aber die Krawatte. Immerhin habe ich es nach drei Jahren in diesem Job geschafft, nicht mehr alle fünf Minuten am Knoten herum zu nesteln. Aber trotzdem: Ich fühle mich nicht unbedingt wohl dabei, meine Kehle so einzuengen, und an Tagen wie heute hasse ich das Ding.

Termine wie das Erntefest haben aber auch etwas Gutes: Der Dienstwagen, den ich dafür benutzen muss - immerhin fahre ich gut 60 Kilometer hin und wieder zurück - hat eine sehr gute Klimaanlage. Und die hat mein Privatauto nicht.

Ach ja, das Erntefest... Leider habe ich mein Kartenlesegerät auf Arbeit liegen lassen, sodass ich hier keine Bilder herunterladen kann. Und ohne Bilder möchte ich darüber nichts weiter schreiben. Ich hole das morgen nach...

Montag, 4. Juli 2011

SciFi und Holzfeuer

Der dritte Tag in Folge, der fast nur aus Regen besteht. Kalt, ungemütlich, klamm... brr... wie im Herbst. Also habe ich heute den Kamin angefeuert und sorge so allmählich für ein bisschen Wärme in der Wohnung. In ein paar Minuten kann ich sicherlich auch den Pullover ausziehen (Pullover im Juli, und mir ist immer noch kalt, kann doch gar nicht sein...)

Und während der Kamin knistert, gucke ich nebenbei "Star Trek", natürlich classic. Läuft bei ZDF neo, und zwar in der remasterten Fassung, also mit neu gestalteten Spezialeffekten und - sofern gekürzt - in kompletter Länge. Ist ein interessanter Anblick, die alte und bekannte Serie mit hochmodernen Tricks zu sehen und dann eben auch in kompletter Länge (die geschnittenen Szenen sind leicht zu erkennen, wenn sie nach dreißig oder mehr Jahren neu synchronisiert wurden).

Ist natürlich ein interessanter Gegensatz: Im Fernsehen Raumschiffe, während der Kamin brennt. Aber das ist ja wohl so gewollt... Wir erzeugen unseren Strom mit Wind und heizen wieder mit Holz, auch in größerem Maße... Willkommen im Deutschland des Jahres 2011.

Ja, mittlerweile wird es warm und gemütlich... Angeblich soll es in den kommenden Tagen noch besser werden - mal schauen.

Sonntag, 3. Juli 2011

Wochenende im Wasser

Das Wetter schlägt einem auf's Gemüt... Es regnet seit 24 Stunden fast ununterbrochen. Und das im Juli. Kalt ist es auch und ungemütlich. Was soll man bei so einem Wetter anstellen? Also erst einmal zu Hause aufräumen und saubermachen, ein paar Sachen habe ich auch noch zu schreiben, ein bissel Papierkram erledigen, vielleicht läuft auch noch was im Fernsehen. Also langweilig heute...

Ansonsten war es am Wochenende eigentlich überhaupt nicht langweilig. Freitag Abend waren Freunde zu Gast, Samstag Abend war ich wiederum bei Freunden. Beide Male Grillen angesagt, und ich hab gegessen, sodass ich nun die nächsten Tage erst einmal ein bisschen fasten muss. Fühle mich schon ganz aufgebläht. Waren aber sehr schöne Feiern: Viel geredet, gelacht, ein paar Vorbereitungen für die kommende Karnevalssaison getroffen und ansonsten eigentlich nur amüsiert. Allerdings: Solche Wochenenden mit mehreren Feiern, viel Essen und Trinken und dann noch bei dem Wetter führen auch dazu, dass ich ziemlich lange im Bett bleibe. Vor zehn Uhr komme ich dann nicht aus den Federn. Nicht gut. So viel vom Tag ist damit verloren...

Mittwoch, 29. Juni 2011

Fix und fertig

Mann, ist das ein Wetter. War heute nach der Arbeit noch zum Haare schneiden. Die Büschel fielen nicht runter - sie klebten einfach an der Stirn fest. Die arme Friseurin hat sich deswegen zig Mal entschuldigt. Als ob sie was dafür kann... Zu Hause dann noch in der Hitze im Garten gewerkelt und schnell noch Rasen gemäht. Der Schweiß tropfte nur so. Und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, kommen schon die ersten Wolken. Soll regnen. Und morgen sind es vielleicht nicht mal mehr 20 Grad, mehr als zehn Grad weniger als heute. Und da soll man nicht kaputt gehen...